Gotye

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gotyeEs ist noch nicht lange her, daß mein Mitarbeiter Benni mir das youtube-Video von Gotye „Somebody That I Used To Know“ vorgspielt hat.Ich fand das ziemlich spannend und sehr gut gemacht – und ich fand die Musik gut.
Und also bin ich mal ein bisschen eingetaucht.

Gotye’s Songs entführen den Hörer auf eine emotionale Reise.
„Making Mirrors“ ist schon das dritte Album des belgisch-australischen Songwriters Gotye, so nennt sich der in Belgien geborene und in Australien aufgewachsene und dort lebende Wouter De Backer.
Das ist der, dessen Single „Somebody That I Used To Know“ im Duett mit der neuseeländischen Sängerin Kimbra gerade auf wohl allen Radiosendern läuft.

Dieser Song funktioniert hervorragend, aber ob das Talent für mehr taugt, ob da ein neuer Stern am Pop-Himmel aufgeht? Viele Multiinstrumentalisten, die mit ihrem Studio-Equipment Synthie-Sounds kreieren und einen Hammerhit gelandet haben, haben sich doch häufig als kurzlebig erwiesen! Wer sich ein Bild davon machen möchte, weshalb ich glaube, daß wir Goteye noch oft wiederhören werden, kann auf seiner Internet-Seite bei youtube das ‚Making Making Mirrors‘ ansehen und sich einen Eindruck von Goteye’s Kreativität verschaffen.

Der Titeltrack ist nur eine Einleitung. „Easy Way Out“,“Somebody That I Used To Know“ und „Eyes Wide Open“ kommen als Dreierpack im Stile besten Elektro-Pops. „Smoke And Mirrors“ ist weniger eingängig, etwas langsamer aufgebaut, aber fängt den Zuhörer mit virtuosen Klanspielereien.
„I Feel Better“ nimmt eine ganz andere Richtung, beginnt wie ein Science-Fiction-Soundtrack um dann motown-like zu grooven. Vielleicht der stärkste Song auf dem Album. Auch die Mischung von Bläsern und elektronischen Sounds bei „In your Light“ bietet einige Überraschungen und beste Retro-Unterhaltung.
„State Of The Art“ muß man wohl mehrmals hören, um zu wissen, ob man’s mag oder nicht. Das Spiel mit Gotye’s verzerrter Stimme wirkt irritierend, leicht nervig und wird nicht jedermanns Sache sein.

Das Album mit seinen popigen, teils düsteren und Retro-Aspekten, souligen Klangtüfteleien, den weltmusikalischen Spielereien („Save Me“) findet dann einen melancholischen Höhepunkt und Abschluß im Song „Bronte“.

Written By adocom_Webservice

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