Roger Hanschels Heavy Rotation

Roger Hanschels Heavy Rotation

vinVin‘
Mal ganz laut, rockig hart, mal ganz leise – fast geflüstert… Roger Hanschel und seine Mitspieler gehen an die Grenzen. Zwischen Jazz, Rock und Kollagen bewegt sich das Quartett geschmeidig und mitreißend.
Weit ab vom mainstream ist die Musik für Kopf und für Bauch. Hanschel benutzt seine Mitspieler nicht als Hintergrund vor dem er seine spieltechnische Perfektion austobt, er schafft mit Ihnen ein Spiel aus wechselnden Klangfarben, mal sind es minimalistische Tonmalereien, ein anderes Mal dichte Melodiegeflechte, und immer lohnt es, hin zu hören.
In unterschiedlichen Formationen im Rheinland durch Live-Auftritte bekannt, mit mehreren Schallplattenpreisen und dem Jazzpreis 1999 des SWR ausgezeichnet stellt er sich nun absolut auf der Höhe der Zeit mit ‚Vin‘ hoffentlich einem größeren Publikum vor.

Dhafer Youssef

Dhafer Youssef

youssefdieser Mann hat eine nicht nur eine spannende Biographie.
Musik ist seine Welt. Mit ‚Abu Nuwas`Rhapsody‘ legt er nun sein 6. Album vor.
Dhafer Youssef, der vor 20 Jahren von Tunesien nach Europa umsiedelte, verbindet die Erfahrungen mit unterschiedlichsten neuen Stilen aus den Kontakten mit etlichen großen Jazz-Musikern zu einer organischen Struktur aus alter arabischer Musik, Jazz, Rock und Elektronik.
Mit seinem Spiel auf der Oud, seiner schmeichelnden, klagenden, manchmal zirpenden Stimme ist er der moderne Sufi überhaupt. Die weltoffene Suche nach Spiritualität und Mystik ziehen den Hörer in seinen Bann.
Sein neues Album hat Dhafer Youssef dem arabisch-persischen Dichter Abu Nuwas (757-815) gewidmet, der für seine Liebes-, Jagd- und Weingedichte bekannt war.

“Es ist nicht nur Abu Nuwas’ Rhapsodie, sondern auch meine. Und vielleicht auch die des Hörers”, erläutert Dhafer Youssef. “Es geht um Mystizismus, Sexualität, Spiritualität und mehr noch als alles andere um Liebe. Die Geschichte wiederholt sich durch unsere Persönlichkeiten, und als Araber denke ich manchmal, daß ich eigentlich in Abu Nuwas’ Zeit gehört hätte, oder vielleicht auch er in meine.”

War mir Dhafer Youssef bisher vor allem durch seine spannenden und überaus gelungenen Experimente mit den Protagonisten der norwegischen Nu-Jazz-Szene (N.P. Molvaer, Bugge Wesseltoft…) aufgefallen, so schlägt er nun einen akustisch-jazzigeren Weg ein. Begleitet vom armenischen Pianisten Tigran Hamasyan, der seine klassische Schule nicht verleugnet, dem kanadischen Bassisten Chris Jennings um dem amerikanischen Schlagzeuger Mark Giuliana führt er uns auf verschlungene melodische Pfade. Es geht um Liebe, Sinneslust und Spiritualität. Und so wie im wahren Leben ist es denn auch in dieser Musik, manchmal schwer und melancholisch, mitunter geradezu aufregend und spektakulär.

Fürwahr ein sinnliches, ein schönes und bewegendes Album.
“Worum es mir letztendlich geht, ist Tajalli: der Traum, die Ekstase, nenn es spirituelle Sinneslust. Schönheit liegt ein reales, sinnliches und einfaches Konzept zugrunde: es ist das, was wir, geleitet von unserem Verlangen und inspiriert von Liebe, sehen, hören, schmecken und fühlen,” sagt Dhafer Youssef und läßt es auch uns hören und fühlen.

Leslie Feist Let It Die

Leslie Feist
Let It Die

leslie_feistAm 24.12.2009 auf dem Weg ins stilwerk erwischte mich Leslie Feist, die kanadische Singer-Songwriterin und traf mich mitten ins Herz. Radio1 spielte Feist’s Version von ‚Es ist ein Ros entsprungen‘, ‚Lo, how a rose e’re blooming‘. Auf einmal war aller Streß vorbei, es war Weihnachten.

Im stilwerk habe ich dann meine CD’s durchwühlt, irgendwo mußte ich doch ‚let it die‘ haben, das 2te Solo-Album von Feist. Endlich gefunden – in den G08 von Meridian geschoben, den G02 lauter gemacht und aus ADAM Audios Gamma tönte gute Laune, tolle Musik! Sparsam mit zartem Latin-Swing zaubert sie schon im opener ‚gatekeeper‘ ein ‚fast-Nichts‘, das dennoch oder gerade deshalb großartig ist.

In ‚Mushaboom‘ kommt sie fast übermütig, ‚we’ll collect the moments one by one – I guess that’s how the future’s done‘. Wem es gelingt, sein Leben, seine Zukunft so zu sehen, weiss, auch Glück und Freude werden immer wieder kommen.

‚Let it die‘, der Titeltrack, mit kaum greifbarer zerbrechlicher Stimme singt Feist zu Xylophon, half-beat und sonst wieder ‚fast-Nichts‘ von der Trauer aber auch der Selbstfindung in gescheiteter Liebesbeziehung. ‚Jetzt weiß ich, was ich nicht will – das hab ich mit Dir gelernt‘.

‚Das Traurigste an einem gebrochenem Herzen ist nicht so sehr das Ende, eher der Anfang‘ ‚the tragedy starts from the very first spark – losing your mind for the sake of your heart‘! Ebenfalls grandios ‚When I was a young girl‘. O.K., so alt ist Feist noch nicht, aber an dieser Version hätte wohl auch Nina Simone ihre Freude.

‚Inside and Out‘ von den Bee Gees groovt zwar, aber klingt eher nach einem ausgelassen Bummel auf der Champs-Elysees als nach einem Disco-Besuch. Dazu paßt dann ganz süß ‚tout doucement‘.

Also: ein bisschen Latin, ein bisschen Jazz, ein bisschen Girlie-Pop und ein bisschen französischer Chanson … das Alles getragen von Feists wunderbar ungreifbarer Stimme! Es ist ein Ros entsprungen –  please don’t let it die!

Musical-Fidelity is back!

Musical-Fidelity is back!

m6im6cdBei der Fußball-WM in Südafrika konnten sie nicht überzeugen: Die Engländer. Ganz anders im HiFi. Musical-Fidelity is back! Die neuen Geräte von MF überzeugen mit schnörkellosem Design und klaren eigenständigen Konzepten. Schon der ‚kleine‘ CD-Player M3-CD überzeugt mit tadelloser Verarbeitung und überrascht mit einem für seine Preisklasse unerwartet reifen und erwachsenen Klang.

Der größere Bruder M6-CD/DAC bietet neben nochmals verbessertem Klang sogar 3 Digitaleingänge (optisch, koaxial und USB) und stellt so ein absolutes Highlight dar. Der passende Vollverstärker M6i bietet ebenfalls einen USB-Digitaleingang, einen symetrischen XLR-Eingang, sowie 4 Hochpegeleingänge und eine Tape-Schleife. 200 Watt Ausgangsleistung an 8 Ohm treiben selbst schwierigste Lautsprecher und zeigen so manchem Mitbewerber, wo es lang geht. Für den Musikliebhaber bedeutet dies fast unbegrenzten Spaß mit seiner Anlage.

Der Vorverstärker aus der M6 Serie bietet sogar einen absolut ernst zu nehmenden Phonoeingang für Plattenliebhaber und vollsymetrische Ausgänge z.B. für Aktivlautsprecher, wie die von Adam Audio.

Darüber faszinieren reine Class-A Konzepte in der AMS-Serie, während das Spektum nach unten von M1, X-Serie und V-Serie abgerundet wird. Hier wird der sparsame HiFi-Freund schon mit 165,-€ für einen prima Phono-Vorverstärker oder 275,-€ für einen tollen D/A-Wandler fündig!

Oben auf der Produktpalette thronen die Röhren-Vorstufe PRIMO und die Referenzendstufe TITAN. Beide werden wir im Herbst exklusiv in Berlin präsentieren, unbedingt vormerken ! ! !

Vicoustic innovative Acoustic Solutions

Vicoustic innovative Acoustic Solutions

hi-fimigetocosimigetocosi-jpgMit Vicoustic haben wir ein Programm raumakustischer Elemente aufgenommen, das in optisch ansprechenden Formen die Probleme übermäßiger Reflexionen und Raumresonanzen lösen hilft.
Vicoustic ist ein Hersteller mit langer Erfahrung im Studiobereich, dessen Produkte nicht nur highfidel geadelter Schaumstoff, sondern variable Lösungen auch für den Heimbereich darstellen.

Egal welche Form der Raum hat, mit den Vicoustik-Proukten bieten wir eine breite Palette von angepaßten Lösungen, die sowohl Ihren Vorstellungen von Design als auch Ihrem Budget entsprechen.
Sie können bei der Optimierung Ihrer Raumakustik intuitiv vorgehen, was in vielen Fällen schon deutliche Verbesserungen mit sich bringt, oder unseren Meßservice in Anspruch nehmen.

Zusätzlich bietet Vicoustik die Möglichkeit, passend zu Ihren Anforderungen maßgeschneiderte Produkte anzufertigen.

Sonus Faber Cremona M

Sonus Faber Cremona M

pic_cremona_m_01Sonus Faber Cremona M sind auch in diesem Jahr – wie schon in den beiden Jahr zuvor – wieder von den Lesern der großen Fachzeitschrift Stereoplay zu den besten Lautsprecher ihrer Preisklasse gewählt worden.
Damit hat zum ersten Mal ein Lautsprecher diese begehrte Auszeichnung in drei aufeinander folgenden Jahren erhalten.
Kontinuität wird bei Sonus Faber groß geschrieben und deshalb sind Sonus Faber Kunden in der Regel sehr langfristig zufriedene Besitzer. Aber auch bei Sonus Faber geht der Fortschritt weiter. So steht das ‚M‘ im Namen der Cremona für ‚modificato‘. Das macht Sinn, nahezu unverändert in Form und Größe wurde die Bestückung und Abstimmung modifiziert. Die Verbesserungen in der Auswahl und Anordnung der Lautsprecher machen sich akustisch deutlich bemerkbar.
Der Frequenzgang fällt nun geradezu vorbildlich linear aus, die Abstrahlcharakteristik ist weniger aufstellungsabhängig. Ob angewinkelt oder parallel aufgestellt ändert kaum etwas.
Die Cremona M stellen – wie schon die Vorgängerin – Klangbilder mit tiefem Baßfundament, sehr körperhaft, aber mit viel mehr Präzision dar, also deutlich schneller, trockener und differenzierter. Dabei gleiten die Klänge niemals ins nervend ‚analytische‘ ab, sondern bestechen mit einer reinen und kontrastreichen Geschmeidigkeit und Attacke.
Dazu braucht es keine Verstärker-Boliden und die Maximallautstärke dürfte selbst Freunden rockiger oder elektronischer Musik allemal genügen.

Sonus Faber: TOY, LIUTO, ELIPSA, HOMMAGE

genießt seit je her den Ruf die elegantesten Lautsprecher mit der perfektesten Verarbeitung am Markt anzubieten.

Die anderen Serien von Sonus Faber heißen:

Toy

klein, in edles Leder geschlagen sind die Toysaber beileibe keine Spielzeuge, sonden ernstzunehmende preiswerte Lautsprecher.

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Liuto

ihren High-End-Anspruch unterstreichen die Lautsprecher in der von Sonus-Faberentwickelten Lautenform schon beim ersten Ansehen. Schwarzer Klavierlack oder perfektes Holzfurnier verleiten zum Streicheln der Oberfläche.

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Elipsa

deren elliptische Gehäuseform neben den günstigen akustischen Eigenschaften sie zu einem Blickfang machen.

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Hommage

die Lautsprecher tragen die klangvollen Namen italienische Geigenbauer, Stradivari, Amati, Guarneriund sind nicht nur für die Liebhaber klassischer Musik ein Genuß.

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Sooloos CONTROL 10

Sooloos CONTROL 10

sooloos-control10-re-soloSooloos heißt der Musikserver des britischen HighEnd-Spezialisten Meridian. CONTROL 10, ein 17“ touch-screen wird zum zentralen Element der Musikanlage und bietet mit einem unglaublichem Komfort den Zugriff auf ca. 2.500CD (beliebig erweiterbar), auf unzählige internet-radio-streams und demnächst auch auf das Musik-Portal ‚rhapsody‘. Natürlich in der von Meridian zu erwartenden überragenden Klangqualität!

Gespeichert und abgespielt wird von ENSEMBLE, oder alternativ von SOURCE und TWINSTORE. Mit Meridians DSP-Lautsprechern läßt sich ein Wiedergabesystem allererster Güte realisieren, das sich über Netzwerkverkabelung sogar einfachst zum Multiroom-Entertainmentsystem erweitern läßt. Aber natürlich läßt sich Sooloos in jede bestehende Anlage integrieren.

Die vielfäligen Such- und Verknüpfungsoptionen ermöglichen eine aktiven und bewußten Umgang mit Musik, der regelrecht den musikalischen Horizont erweitern kann. Auf welchen Aufnahmen hat dieser Bassist oder jener Schlagzeuger mitgewirkt? Welche Aufnahmen aus dem Jahre 1967 habe ich in meinem Archiv, welche Aufnahmen wurden von Daniel Lanois produziert?

Welche Interpretationen des Dylan-Songs ‚All along the watchtower‘ oder der Mozart-Arie ‚Che voi sapete?‘ befinden sich in meiner Sammlung. Die Suche gestaltet sich einfach und schnell, im Bruchteil einer Sekunde steht zum Hören bereit, was ich sonst stundenlang gesucht und meistens nicht gefunden habe.

Dies macht Sooloos so einzigartig und scheint mir für jeden Musikliebhaber von unschätzbarem Wert.