> DAVID FRIEDMANN TAMBOUR
> "Rodney's parallel universe"
Ergänzt um Jean Louis Matinier und sein virtuos gespieltes Akkordeon
entführt
das Trio um den Berliner Professor uns in Rodneys Parallelwelt.
Das Cover deutet schon die visuelle Dimension an, die beim Anhören
unweigerlich
entsteht. Die kollektiven Improvisationen entwickeln eine suggestive Kraft
und wecken bei
geschlossenen Augen filmische Assoziationen. So schön kann 'Heimkino' sein.
Bisweilen spinnt sich ein musikalischer Gedanke von einem Instrument zum
nächsten fort.
Die dunklen Bassläufe Pepe Berns und die tiefen Klänge von Friedmans
Marimbaphon
bilden einen erdigen Gegenpol zu den weich schwebenden Klängen von Peter
Wenigers Tenorsax
und Matiniers Akkordeon.
Und auch Friedmans Vibraphon nimmt uns mit
perlenden Klängen mit in
luftige Höhen. Jeder Musiker nimmt sich die Freiheit zu längeren Soli und
Improvisationen,
um sich dann wieder zurückzunehmen und im Ensemble den Raum zu schaffen für
einen der Kollegen.
Eine Veröffentlichung von frühlinghafter Zartheit!
Max Schlundt (März/April 2007) > Zurück zum Archiv |